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Vortrag: Geography Education in Portugal

Wir möchten Sie herzlich zum WIWI aktuell-Vortrag "Geography Education in Portugal" von Maria Helena Fidalgo Esteves am 30. November um 17 Uhr einladen. Details zum Vortrag finden Sie hier.

 
Geographie-Werkstatt in Klagenfurt

Vom 1. bis 2. März 2018 veranstaltet das Institut die nächste, vom Verband der wissenschaftlichen Geographie Österreichs organisierte, Geographie-Werkstatt. Informationen zur Einreichung und Anmeldung gibt es bei geographieverband.at

 
Sprechstunde Studienprogrammleitung

Wenn Sie Fragen zum Ihrem Studium haben, tragen Sie bitte Ihren Terminwunsch in dem Doodle der Studien-programmleiterin ein.

 
Frequently Asked Questions (FAQs) zum Lehramtsstudium
für das "Unterrichtsfach Geographie und Wirtschaftskunde"

Um erfolgreich zu studieren, brauchen Sie eine Vielzahl an Informationen. Wir haben die uns am häufigsten gestellten Fragen aufgeführt und mit kurzen Antworten und Links für weitere Informationen versehen. Sollten Sie darüber hinausgehende Fragen haben, wenden Sie sich bitte an eines unserer Team-Mitglieder - wir werden uns bemühen, Ihre Fragen schnell und umfassend zu beantworten.


Wie bringe ich in Erfahrung, ob ich für den Beruf als Lehrerin oder Lehrer überhaupt tauglich bin?

Lehrerin oder Lehrer sein ist eine anspruchsvolle und sehr lohnende gesellschaftliche Aufgabe, die einiges von Ihnen abfordert. Dazu gehört beispielsweise:

  • sich gerne vor Wissbegierigen jeder Altersgruppe zu präsentieren,
  • Fachwissen für unterschiedliche Alterstufen didaktisch umzusetzen und so lehr- und lernbar zu machen,
  • tolerant und sozial zu denken und zu agieren und diese Einstellung den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln.

Diese Kernkompetenzen und Fertigkeiten werden im Laufe des Studiums forciert und in vielfältiger Weise gelehrt, so dass Sie nach Abschluss des Lehramtsstudiums bestens für den Bildungssektor geeignet sind. Damit Sie die Schulpraxis gleich zu Studienbeginn hautnah erleben und in Erfahrung bringen können, wie das Berufsbild einer Lehrkraft aussieht und ob Sie dafür geeigent sind, müssen Sie im Zuge der pädagogischen Lehrveranstaltung „Orientierung im Studien- und Berufsfeld“ ein Praktikum im Ausmaß von 30 Stunden absolvieren. Kerninhalt dieses Praktikums ist es, dem Unterricht in analytischer Weise beizuwohnen (Hospitation) und eigenständig einen Unterricht zu planen und mit der Versuchsklasse umzusetzen. Das Ziel des Praktikums besteht darin, den Studierenden den Lehrberuf näher zu bringen und die Bedeutung der Lehramtausbildung bewusst zu machen. Das Orientierungspraktikum versteht sich als Einheit und gilt für beide Unterrichtsfächer, die Sie studieren, gleichermaßen.

Welche Lehrveranstaltungen muss ich für das Lehramtsstudium „Geographie und Wirtschaftskunde“ belegen?

Die Lehrveranstaltungen für das Lehramtstudium „Geographie und Wirtschaftskunde“ sind im Curriculum aufgeführt. Sie finden Sie auch in ZEUS (dem Lehrverantaltungsprogramm der Universität Klagenfurt) unter Ihrem persönlichen Profil unter „Visitenkarte“.

Trifft es zu, dass die Bezeichnungen für einige Lehrveranstaltungen im Studienplan nicht mit denen im ZEUS übereinstimmen?

Ja. In einigen Fällen kann es vorkommen, dass Lehrveranstaltungen nicht mit den Bezeichnungen im Studienplan übereinstimmen oder umgekehrt. In solchen Fällen ist es ratsam, die LG-Nummer der Lehrveranstaltung im ZEUS (finden Sie in der Lehrveranstaltungsbeschreibung) mit der LG-Nummer des Kurses, bei dem Sie sich unsicher sind, zu vergleichen. Stimmen die Nummern überein, so ist der Kurs für das Fach im Studienplan vorgesehen. In Zweifelsfällen wenden Sie sich bitte an unseren Studienprogrammleiter, Herrn Prof. Mag. Dr. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Wie ist das Lehramtsstudium „Geographie und Wirtschaftskunde“ aufgebaut?

Anders als beim Bachelorstudium gliedert sich das Lehramtstudium „Geographie und Wirtschaftskunde“ in zwei Studienabschnitte zu 4 bzw. 5 Semestern. In jedem dieser Abschnitte ist eine genau festgesetzte und definierte Anzahl an pädagogischen, fachlichen und didaktischen Lehrveranstaltungen zu besuchen. Fixer Bestandteil der praktischen Lehramtsausbildung ist – neben dem Orientierungspraktikum im 1. Oder 2. Semester – im 5. Semester ein Schulpraktikum im Ausmaß von 120 Stunden (60 h je Unterrichtsfach) zu absolvieren. Zusätzlich ist im 2. Studienabschnitt das „Fächerübergreifende Projektstudium“ mit den einhergehenden Lehrveranstaltungen zu insgesamt 6 Stunden (3 h/Fach) zu besuchen. Die Kernfächer des Lehramtsstudiums „Geographie und Wirtschaftskunde“ sind (die Lehrveranstaltungen und ihre jeweilige Zuordnung zu diesen Fächern entnehmen Sie bitte dem Studienplan):

  • Pädagogik und Didaktik,
  • Umwelt- und Ökogeographie,
  • Sozial- und Kulturgeographie,
  • Regionale und angewandte Geographie,
  • Arbeitsmethoden in der Geographie,
  • Wirtschaftsgeographie.

Muss ich die pädagogischen Lehrveranstaltungen für jedes der beiden Lehramtsfächer separat besuchen?

Nein. Alle pädagogischen (nicht die didaktischen) Kurse für den ersten und zweiten Studienabschnitt sowie das Orientierungspraktikum werden jeweils zur Hälfte für das Zweitfach angerechnet.

Ich habe bereits die Lehrbefugnis für Haupt- und Sonderschulen. Werden mir gewisse Fächer aus der Pädagogischen Hochschule für ein Lehramtsstudium an der Universität angerechnet?

Ja. Welche Lehrveranstaltungen Ihnen angerechnet werden, entscheidet der Studienprogrammleiter des entsprechenden Lehramtfaches. Im Fall des Lehramtstudiums „Geographie und Wirtschaftskunde“ wenden Sie sich bitte an Prof. Mag. Dr. Palencsar.

Kann ich Lehrveranstaltungen aus dem 2. Studienabschnitt vor Abschluss des 1. Studienabschnitts absolvieren?

Ja. Mit Ausnahme von Seminaren, Projektseminaren und dem Schulpraktikum dürfen Lehrveranstaltungen aus dem 2. Abschnitt im Ausmaß von maximal 16 Semesterstunden vorgezogen werden. Die genauen Aufnahmekriterien für die einzelnen, höhersemestrigen Lehrveranstaltungen finden Sie aus in den aktuellen Lehrveranstaltungsbeschreibungen in ZEUS.

Ist im Lehramtstudium „Geographie und Wirtschaftskunde“ eine Vertiefung möglich?

Ja. Im 2. Studienabschnitt ist es für Lehramtstudierende der Geographie vorgesehen, dass sie sich in einem der vier Fächer (Umwelt- und Ökogeographie, Sozial- und Kulturgeographie, Regionale und angewandte Geographie oder Methoden der räumlichen Analyse und Modellbildung) im Ausmaß von 5 Semesterstunden, verteilt auf 3 SSt Projektseminar und 2 SSt Spezialthemen, vertiefen.

Wie gestaltet sich das Schulpraktikum im 2. Studienabschnitt?

Zur Absolvierung des Schulpraktikums ist der Nachweis des positiven Abschlusses aller Lehrveranstaltungen des 1. Studienabschnittes notwendig. Als Bestätigung dieser Voraussetzung gilt die Vorlage des 1. Diplomprüfungszeugnisses oder ein Studienerfolgsnachweis mit einer Auflistung der positiven Belegung aller Lehrveranstaltungen des 1. Studienabschnittes. Für das Schulpraktikum müssen Sie sich fristgerecht  (Aushang meist Febr./März am Schwarzen Brett des Instituts für Geographie und Regionalforschung) bei der/dem zuständigen Didaktikverantwortlichen des Instituts anmelden. Bitte beachten Sie, dass Sie sich für jedes inskribierte Unterrichtsfach, in dem Sie das Schulpraktikum absolvieren wollen, mit einem gesonderten Formular des Instituts für Erziehungswissenschaften und Bildungsforschung anmelden müssen. Da das Schulpraktikum mit dem Begleitseminar stets während des Wintersemesters stattfindet, haben Sie ab dem Zeitpunkt der Anmeldung bis zum Beginn des Wintersemesters, in dem das Schulpraktikum stattfindet, Zeit, die Voraussetzungen dafür zu erfüllen, d.h. alle Kurse für den 1. Studienabschnitt des jeweiligen Faches abzuschließen. Falls Sie aus den unterschiedlichsten Gründen nicht schaffen sollten, den Studienabschnitt bis zum genannten Termin abzuschließen, ist eine persönliche oder schriftliche Abmeldung bei der/dem Didaktikverantwortlichen des Instituts erwünscht.

Das Schulpraktikum läuft dann folgendermaßen ab: Sie werden zu Beginn des Betreuungsseminars einer Betreuungslehrkraft an einer Partnerschule des Instituts für Geographie und Regionalforschung zugewiesen. An dieser Schule müssen Sie mindestens 30 Stunden im Fach „Geographie und Wirtschaftskunde“ hospitieren,  dabei mindestens 4 Stunden eigenen Unterricht halten (davon 2 Stunden in Folge) sowie mindestens 14 (Nach-/Vor-) Besprechungsstunden mit der zugewiesenen Lehrkraft ableisten. Insgesamt beträgt der Aufwand pro Unterrichtsfach zumindest 60 Stunden.Das Schulpraktikum wird mit einem Seminar zur "Angewandten Unterrichtsplanung" begleitet. Zu diesem Seminar müssen Sie sich in ZEUS unter „Lehrveranstaltungsanmeldung“ im Wintersemester in jedem Fach gesondert anmelden.

Nach erfolgreichem Abschluss des Schulpraktikums erhalten Sie eine Bestätigun (Formular), dass Sie das Praktikum absoliert haben, die Sie am Institut für „Erziehungswissenschaften und Bildungsforschung“ hinterlegen müssen. Das entsprechende Formular finden Sie im Downloadbereich des Pädagogikinstitutes.

Was ist das so genannte „FÜPS“?

FÜPS ist die Abkürzung für „Fächerübergreifendes Projektstudium“ und ist eine gemeinsame Pflichtlehrveranstaltung, bestehend aus zwei Kursen zu je 3 Semesterstunden für alle Lehramtsstudierenden aller Fakultäten im 2. Studienabschnitt. Im Mittelpunkt des Fächerübergreifenden Projektstudiums steht ein Rahmenthema, mit dem sich die Studierenden auf einer interdisziplinären Ebene auseinandersetzen bzw. in Gruppen versuchen, unterschiedliche Zugänge zu finden. Unterstützt werden die Arbeitsgruppen von den Lehrenden der Universität sowie den Lehrkräften der kooperierenden Schule. Ziel des FÜPS ist der Erwerb von fachbezogenen, sozialen Kompetenzen sowie die Stärken und Schwächen von fächerübergreifendem Arbeiten zu erkennen. Für die Teilnahme am FÜPS benötigen Sie den Nachweis des Abschlusses des ersten Studienabschnittes in beiden Lehramtsfächern.

Wie gestaltet sich die erste Diplomprüfung im Lehramtfach „Geographie und Wirtschaftskunde“?

Für die Absolvierung der 1. Diplomprüfung sind alle vorgeschriebenen Prüfungsfächer des ersten Studienabschnittes gesammelt der Studienabteilung vorzulegen, die Ihnen nach der Bearbeitungszeit von ca. 3 Wochen ein Diplomprüfungszeugnis ausstellt. Eine gesonderte Prüfung gibt es nicht.

Wie gestaltet sich die zweite Diplomprüfung im Lehramtfach „Geographie und Wirtschaftskunde“?

Sie sind zur zweiten Diplomprüfung zugelassen, wenn Sie folgende Voraussetzungen erbringen:

  • Nachweis über den positiven Abschluss des ersten Teils der zweiten Diplomprüfung
  • Positiver Abschluss des Schulpraktikums
  • Positiver Abschluss des „Fächerübergreifenden Projektstudiums“
  • Nachweis über Absolvierung aller Freien Wahlfächer für beide Unterrichtsfächer (á 10 Stunden)
  • Approbation der Diplomarbeit

Die Prüfung besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil besteht aus dem Nachweis der absolvierten Prüfungen sowie den Wahlfächern, die im 2. Studienabschnitt für das Lehramtsstudium „Geographie und „Wirtschaftskunde“ vorgesehen sind. Im zweiten Teil muss sich die Kandidatin oder der Kandidat einer mündlichen, kommissionellen Gesamtprüfung in drei Fächern den Fragen der Prüfungskommission stellen. Die drei Fächer setzen sich aus dem Prüfungsfach Fachdidaktik aus einem der zwei inskribierten Lehramtfächer sowie zwei Prüfungsfächern aus je einem der beiden Lehramtfächer zusammen. Eines der letzten beiden Fächer bildet jenes Fach, das der Diplomarbeit zugerechnet werden kann.

Was versteht man unter einem "Plagiat"?

Auch für das Studium des Lehramts gelten die Regeln der wissenschaftlichen Arbeit - daher einige Hinweise dazu. Ein klassisches Verständnis von Wissenschaft lautet: Die aktuelle Wissenschaft ist nur auf der Grundlage der (Denk-)Traditionen sowie der Leistungen früherer Generationen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu bestimmen. Ein Gleichnis bezeichnet das Verhältnis von aktueller zu früherer Wissenschaft als "Zwerge auf den Schultern von Riesen" - d.h. die Zwerge (heutige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und damit auch Sie, als Studierende) profitieren von den Leistungen der Vergangenheit. Indem wir heute dem vorgefundenen Wissensschatz unseren eigenen bescheidenen Beitrag hinzufügen, können wir das nur tun, wenn wir dabei auf die "Schultern der Riesen" vergangener Wissenschaftsgenerationen stellen. Und nur auf diese Weise können wir Zwerge die Riesen überragen. Für die wissenschaftliche Arbeit an der Universität heißt dass, dass Sie alles, was Sie von den "Riesen" entlehnen, entsprechend kennzeichnen (zitieren) müssen - das gebieten die "Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis". Wenn Sie diese Regeln nicht befolgen, machen Sie sich der unrechtmässigen Aneignung geistigen Eigentums anderer schuldig - und das hat ernsthafte Folgen für Ihr Studium und kann im schlimmsten Fall zu Ihrer Exmatrikulation führen. Die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt definiert für die an ihr vertretenen Wissenschaften den Begriff Plagiat wie folgt:

Plagiat ist die unrechtmäßige Aneignung von geistigem Eigentum oder Erkenntnissen anderer und ihre Verwendung zum eigenen Vorteil.

Die häufigsten Formen des Plagiats in wissenschaftlichen Arbeiten sind:

  1. Die wörtliche Übernahme einer oder mehrerer Textpassagen ohne  entsprechende Quellenangabe (Textplagiat).
  2. Die Wiedergabe bzw. Paraphrasierung eines Gedankengangs, wobei Wörter und der Satzbau des Originals so verändert werden, dass der Ursprung des Gedankens verwischt wird (Ideenplagiat).
  3. Die Übersetzung von Ideen und Textpassagen aus einem fremdsprachigen Werk, wiederum ohne Quellenangabe.
  4. Die Übernahme von Metaphern, Idiomen oder eleganten sprachlichen Schöpfungen ohne Quellenangabe.
  5. Die Verwendung von Zitaten, die man in einem Werk der Sekundärliteratur angetroffen hat, zur Stützung eines eigenen Arguments, wobei zwar die Zitate selbst dokumentiert werden, nicht aber die verwendete Sekundärliteratur (Zitatsplagiat).

Habe ich mit einem Lehramtstudium schlechte Berufsaussichten?

Definitiv nicht. Die aktuelle Medienberichterstattung ist zwiespältig und erleichtert die Entscheidung für den Lehrberuf nicht wirklich. In Zahlen belegbares Faktum bleibt jedoch, dass es Engpässe bezüglich der Anstellung im Lehrwesen gibt, diese jedoch schwanken und von Bundesland zu Bundesland variieren können. Nichtsdestotrotz sollten Sie sich davon nicht abschrecken lassen oder sogar Ihren Traumberuf aufgeben. Es gibt an der Universität einige Möglichkeiten des Erwerbs einer Zusatzqualifikation, die Ihnen die Anstellungschancen erhöhen und interessante andere Tätigkeitsrichtungen eröffnen. Zudem sind Lehrkräfte aufgrund ihres Ausbildungsprofils auch außerhalb des Schulwesens gefragt. Sollte es also nach dem Abschluss des Lehramtsstudiums nicht gleich mit einer Anstellung als Lehrerin oder Lehrer klappen, gibt es noch weitere Möglichkeiten für Sie.


 
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