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Vortrag: Geography Education in Portugal

Wir möchten Sie herzlich zum WIWI aktuell-Vortrag "Geography Education in Portugal" von Maria Helena Fidalgo Esteves am 30. November um 17 Uhr einladen. Details zum Vortrag finden Sie hier.

 
Geographie-Werkstatt in Klagenfurt

Vom 1. bis 2. März 2018 veranstaltet das Institut die nächste, vom Verband der wissenschaftlichen Geographie Österreichs organisierte, Geographie-Werkstatt. Informationen zur Einreichung und Anmeldung gibt es bei geographieverband.at

 
Sprechstunde Studienprogrammleitung

Wenn Sie Fragen zum Ihrem Studium haben, tragen Sie bitte Ihren Terminwunsch in dem Doodle der Studien-programmleiterin ein.

 
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Heike Egner

Univ.-Prof. Dr. rer. nat.
Head of Department


Office: Lakeside Park B02 L.2.225
Telefon: +43 (0)463 2700-3222
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Relationship between Society, Individual and Environment

The question of the fundamental relationships between society, the individual and the environment form a contextual framework for virtually all my research questions. What does society know about the environment and how does it acquire this information? How are the individual (human being) and society interrelated, how does this relationship manifest itself, and what are the spatial consequences  for the individual, for the collective or for entire societies? These fundamental issues find expression in many  geographical questions, whether these deal with various aspects of geographical risk research, the spatialized forms of disaster communication or the opportunities and limitations of (more or less) peripheral regions competing for resources, businesses, image or rank within the transformation processes of globalisation. A number of fundamental observations, particularly with respect to the question of how society deals with environmental issues, can be found in the following volume:

  • Egner, Heike (2008): Gesellschaft, Mensch, Umwelt - beobachtet. Ein Beitrag zur Theorie der Geographie (=Erdkundliches Wissen 145) [Society, Individual, Environment – observed. A contribution to the Theory of Geography]. Stuttgart, Franz Steiner.
  • Egner, Heike (2006): Autopoiesis, Form und Beobachtung – Moderne Systemtheorien und ihr möglicher Beitrag für eine Integration von Human- und Physiogeographie, in: Mitteilungen der Österreichischen Geographischen Gesellschaft, Jahresband 2006, 92-108. [PDF, 503 KB]

 


Konstruktion verräumlichter Risiken und Sicherheiten

Projektleitung: Heike Egner und Andreas Pott

Forschungsziel: Risiken sind kein Faktum, das einfach festzustellen wäre, sondern Produkte sozialer Konstruktion, egal ob es sich um Lawinen, Epidemien, Folgen technologischer Nutzung oder Terror handelt. Da Risiken in der Regel nicht gleich verteilt sind, werden sie oftmals mit einer raumbezogenen Semantik verknüpft. Uns interessiert, wer, wann, in welchem Kontext und mit welchen Folgen etwas als Risiko adressiert. Erste Ergebnisse finden sich in folgendem Band:

Egner, Heike & Andreas Pott (2010): Geographische Risikoforschung. Zur Konstruktion verräumlichter Risiken und Sicherheiten (=Erdkundliches Wissen 147). Stuttgart, Steiner.


Communicating Disaster (interdisciplinary and international research year)

Projektleitung: Jörg Bergmann, Heike Egner, Volker Wulf

gefördert durch das Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Bielefeld

Forschungsziel: Katastrophen werden in der Regel als klar umrissene Entitäten konzipiert, die ihre Ursachen und Folgen haben. Dabei fehlt meist der Blick auf die iterative Qualität von Katastrophenereignissen, und zum anderen die soziale Verfasstheit von Katastrophen, die als solche immer erst durch Menschen gedeutet und durch kommunikative Praktiken zu einerintersubjektiven Realität gemacht werden müssen. Die Forschungsgruppe nimmt diese dynamische und diskursive Qualität von Katastrophen durch die Bündelung verschiedener disziplinärer Zugänge in den Blick. Der Frage nach den interpretativen Deutungsmuster bei Disastern sowie nach den Möglichkeiten und Grenzen des Lernens aus Katastrophen geht der folgende Band nach:

Egner, Heike & Martin Voss (in Vorbereitung): Learning from Calamities. Interpretative Patterns and Practices of Communication on Disasters and Catastrophes.


Se
lbstorganisation und Selbstreferenz in sozialen und natürlichen Systemen

Projektleitung: Heike Egner und  Kirsten von Elverfeldt

Forschungsziel: Eine der drängendsten Fragen des 21. Jahrhundert ist es, wie wir mit den Folgen der Selbstorganisation von Systemen umgehen sollen. Denn unter den Bedingungen von Selbstorganisation und Selbstreferenz kann von einer Steuerbarkeit und Kontrolle dieser Systeme nicht mehr ausgegangen werden. Gerade bei einer normativen Zielsetzung wie z.B. einer nachhaltigen Regionalentwicklung ist derzeit völlig unklar, wie diese Ziele erreicht werden können. Die Vorstellungen von Planung und Management komplexer Systeme auf lokaler, regionaler sowie globaler Ebene müssen daher völlig neu entwickelt werden. Erste Überlegungen zur Frage nach den Perspektiven von System- und Komplexitätstheorien auf "Umwelt" finden Sie in folgendem Band:

Egner, Heike, Beate M.W. Ratter & Richard Dikau (2008): Umwelt als System - System als Umwelt? Systemtheorien auf dem Prüfstand. München, Oekom.


Die Rolle von Wissenschaft in einer vorsorgenden Gesellschaft (Buchprojekt)


Projektleitung: Heike Egner und Martin Schmid

Wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das normative Konzept vn Nachhaltigkeit und Vorsorge als Leitbilder für gesellschaftliche Entwicklung zu ihrer Grundlage machen, folgen daraus Konsequenzen für ihre Praxis, ihr Selbstverständnis und die Reichweite des wissenschaftlich hergestellten Wissens. Eine Gesellschaft andererseits, die Nachhaltigkeit und Vorsorge als Auftrag Ernst nimmt, muss in der Lage sein, Visionen zu entwickeln und kollektive Entscheidungen großer Tragweite zu treffen. Dazu ist Wissen notwendig, auch das von Wissenschaften produzierte. Jedes Wissen (auch wissenschaftliches Expertenwissen) ist jedoch prinzipiell unsicher, vorläufig und unvollständig. Mehr Wissen scheint daher oft zu mehr Unsicherheit in gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen zu führen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, in welcher Wesie Wissenschaft ihre Praktiken der Wissensproduktion überdenken muss und was sie jenseits der klassischen Rolle als Wissensproduzentin zu einer vorsorgenden Gesellschaft und zu den für eine solche Gesellschaft unverzichtbaren kollektiven Entscheidungen und Visionen beitragen kann.

Egner, Heike & Martin Schmid (in Vorbereitung): Die Rolle der Wissenschaft in einer vorsorgenden Gesellschaft, München: oekom.

/2010 – 7/2011   Co-Leiterin des interdisziplinären Forscherjahres „Communicating Disaster“, Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Bielefeld

seit 9/2010            Professorin für „Geographie und Regionalforschung“ an der Universität Klagenfurt

2/2010 – 7/2010     Fellow am Rachel Carson Center for Environment and Society, München

SS 2009                Dozentin am Institut für Geographie und Regionalforschung, Universität Wien

10 + 11/2008         Gastdozentin zur „Integrativen Geographie“ am Institut für Geographie der Universität Innsbruck, Forschungsschwerpunkt „Globaler Wandel – regionale Nachhaltigkeit“

4/2008 – 3/2009     Vertretung der Professur für „Angewandte Anthropogeographie“ am Lehrstuhl für
sozialwissenschaftliche Geographie der Ludwig Maximilians-Universität München

21. Nov. 2007        Habilitation in Geographie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Titel der Habilitationsschrift „Gesellschaft, Mensch, Umwelt – beobachtet. Ein Beitrag zur Theorie der Geographie“

3/2007 – 1/2008     Gastprofessorin für „Humangeographie und Theoretische Geographie “ am Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien

WS 2006/2007       Vertretung der Professur „Angewandte Geographie/Anthropogeographie“ in der Abt.  Geographie im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel

SS 2006                Vertretung der Professur für „Stadtgeographie“ am Institut für Humangeographie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

12/2000 – 9/2005   Wissenschaftliche Angestellte am Geographischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

13. Juli 2001          Promotion in Geographie mit „summa cum laude“. Dissertationsschrift:  „Trend- und Natursport als System. Die Karriere einer Sportlandschaft am Beispiel Moab, Utah“.

Gutachtende: Prof. Dr. Anton Escher, Geographisches Institut, Universität Mainz

Prof. Dr. Bettina Heintz, Institut für Soziologie, Universität Mainz

Prof. Dr. Herbert Popp, Geographisches Institut, Universität Bayreuth

2/1997 – 12/2001   Mitarbeiterin in dem DFG-Forschungsprojekt „Wechselwirkungen von Trend- und Natursportarten mit der Gesellschaft und ihre Auswirkungen auf Natur und Umwelt“. Leitung: Prof. Dr. Anton Escher. Förderung des Projekts durch Zentrum für Umweltforschung der Universität Mainz von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

21. Dez. 1995        Magistra Artium in Publizistik

Thema der Abschlussarbeit: „Interviewerfehler in standardisierten Interviews“

Betreuer: Prof. Dr. Hans Mathias Kepplinger

4/1989 – 12/1995   Studium der Publizistik, Geographie und Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

1983                     Abitur am Hohenstaufen-Gymnasium in Eberbach/N. (Baden-Württemberg)

1980                     Mittlere Reife an der Freiherr-vom-Stein-Realschule in Neckarsteinach (Hessen)

 
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